DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN ALPIN 2019

Dass trotz Abwesenheit der DSV Vorzeigeathleten Neureuther, Luitz und Dreßen eine Deutsche Meisterschaft spannend werden kann, bewiesen die Rennen der Alpinen in Garmisch-Partenkirchen.

So konnten die Athletinnen und Athleten, die sonst eher im Schatten der Stars stehen, mit schlechteren Startnummern sich mühsam nach vorne arbeiten müssen und nicht immer die mediale Aufmerksamkeit erhalten, die sie zweifelsohne verdienten, jetzt zeigen, dass auch sie präsent sind – in der Presse und auf dem Siegerpodest.

Kandahar und Gudiberg (Garmisch-Partenkirchen) hießen die Austragungsorte von Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Slalom und Teamevent Parallelslalom.

Aus Allgäuer Sicht war es eine erfolgreiche Woche. Der Sieger im Slalom hieß Dominik Stehle (SC Obermaiselstein), während Alex Schmid (SC Fischen) den Sieg im Riesenslalom nur knapp verfehlte und hinter dem Sieger Bastian Meisen (SC Garmisch) auf Rang zwei landete. Bei den Damen schaffte es Jessica Hilzinger (SC Oberstdorf) ebenfalls aufs Podest und belegte im Slalom hinter Lena Dürr SC Germering) den zweiten Platz. Die Sensation haarscharf verpasste das Team Allgäu 1 beim Parallelslalom, als es im Teamevent im Halbfinale nur um sechs hundertstel am Team Werdenfels scheiterte. Im kleinen Finale jedoch siegten sie souverän über die Münchner, die mit Linus Strasser und Lena Dürr Hochkaräter in ihren Reihen hatten. Die Allgäuer, in der Besetzung Christina Geiger, Jessica Hilzinger, Fabian Himmelsbach und Alexander Schmid, konnten zum ersten Mal auf dem Podest Platz nehmen.

Gefragt nach der Wertigkeit einer Deutschen Meisterschaft nach Beendigung der Weltcup-Saison antwortete Schmid: „Klar lässt die Spannung nach dem Weltcupfinale nach, ist die Saison doch lang und anstrengend. Doch ist die Deutsche keine Spaßveranstaltung, die man nur so am Rande mal mitnimmt. Das beweisen die Platzierungen in den einzelnen Rennen.“

Auch Stehle, der jetzt zusammen mit Schmid noch an den internationalen Zollmeisterschaften teilnimmt, zeigt sich fokussiert, „auch wenn der Körper nach Erholung und Urlaub schreit!“ Und so werden und müssen alle die guten Schneevoraussetzungen noch nützen, an Technik feilen und neues Material testen, bevor es dann in die wohlverdiente Pause geht.

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Die Ergebnisse im Einzelnen: (Allgäuer rot)

Abfahrt:

1. Kira Weidle 2. Patrizia Dorsch 3. Ann Katrin Magg 16. Jessica Hilzinger

1. Josef Ferstl 2. Dominik Schwaiger 3. Christopher Hörl 5. Manuel Schmid 11. Alex Schmid 16. Fabian Himmelsbach 22. Max Geissler-Hauber

Super G

1. Nadine Fest (AUT) 2. Patrizia Dorsch 3. Kira Weidle 15. Jessica Hilzinger

1. Dominik Schwaiger 2. Otmar Stridinger (AUT) 3. Brandner Klaus 14. Alex Schmid 15. Fabian Himmelsbach 29. Max Geissler-Hauber 40. Felix Urlaub 53. Felix Lindenmayer

Alpine Kombination

1. Patrizia Dorsch 2. Carolin Lippert 3. Kira Weidle 4. Jessica Hilzinger

1. Linus Strasser 2. Anton Tremmel 3. Lukas Wasmeier 5. Fabian Himmelsbach 13. Felix Urlaub 28. Felix Lindenmayer

Riesenslalom

1. Nadine Fest (AUT) 2. Veronique Hronek 3. Marlene Schmotz 11. Jessica Hilzinger 24. Elina Lipp

1. Bastian Meisen 2. Alex Schmid 3. Benedikt Staubitzer/Jonas Stockinger 11. Julian Rauchfuß, 13. Fabian Himmelsbach 16. Felix Urlaub 25. Sebastian Amman 26. Yannik Kuhnle 27. Felix Lindenmayer

Slalom

1. Lena Dürr 2. Jessica Hilzinger 3. Luisa Mangold 15. Elina Lipp

1. Dominik Stehle 2. Anton Tremmel 3. Linus Strasser 7. Julian Rauchfuß 8. Fabian Himmelsbach 15. Sebastian Amman

Teamevent Parallelslalom

1. Team Oberland 1 2. Team Werdenfels 1 3. Team Allgäu 1 (Christina Geiger, Jessica Hilzinger, Fabian Himmelsbach, Alexander Schmid)

Post Author: ASV